Management-Tipp

Öffnen von Briefpost – wann das Briefgeheimnis verletzt wird

Auch in vielen Unternehmen der Sozialwirtschaft gibt es eine zentrale Poststelle, die eingehende Briefe öffnet, mit einem Eingangsstempel versieht und an die betreffende Abteilung oder den Adressaten weiterleitet. Doch welche Briefe dürfen geöffnet und welche müssen ungeöffnet weitergeleitet werden? Ein Beitrag von Niels Kill.

Management-Training

Workshop-Reihe: Innovative Führungsmodelle für die Chefs in der Sozialbranche

Burn-out und hohe Krankenstände sind oft auf die Führung zurückzuführen. In Führungskräftetrainings geht es dann um Verhaltensänderung, die aber oft die darunterliegende Haltung nicht angreift. Mit dem Workshop-Format "Atelier" hat die Management-Trainerin Kathrin Keune ein Forum speziell für die Sozialbranche entwickelt, welches die Reflektion der eigenen Haltung, auf der das Führungsverhalten resultiert, im Fokus hat. Dies in einer intensiven, vertraulichen Peer-Group zu tun, könne "phänomenale neue Lösungsansätze bringen", sagt Keune im Interview mit dem Branchendienst CARE INVEST


Hörgeschädigte Zuschauer

Mehr barrierefreie TV-Angebote

Als wichtiges Signal bezeichnet der Beauftragte für Menschen mit Behinderung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Uwe Schummer MdB, die Entscheidung der Mediengruppe RTL, das Programm für hörgeschädigte Zuschauer zu erweitern. Verschiedene Serien des Senders sowie einzelne Spielfilme sollen untertitelt werden.

Forschungsprojekt RHAPSODY

Online-Ratgeber zu Demenz im jüngeren Lebensalter im Testlauf

Im europäischen Forschungsprojekt RHAPSODY wird derzeit ein Online-Ratgeber erprobt, der Angehörigen von Menschen mit Demenz im jüngeren Lebensalter Hilfestellungen geben soll. Bei vielen von einer mittleren und schweren Demenz Betroffenen gilt die Erkrankung als Behinderung, sie haben Anrecht auf einen Schwerbehindertenausweis.


Soziale Berufe

Diakonie erneut unter den Top 100-Arbeitgebern

Die Teilnehmer des trendence-Schülerbarometer 2016/2017 haben die Diakonie in diesem Jahr auf Rang 34 der besten Arbeitgeber in Deutschland gewählt. Die diakonischen Fachverbände werten das gute Abschneiden u. a. als Erfolg der von ihnen seit längerem unterstützten Kampagne "Soziale Berufe kann nicht jeder".

#TeilhabeStattAusgrenzung

Schon mehr als 50.0000 Unterschriften für Lebenshilfe-Petition

Mehr als 50.000 Menschen unterstützen bereits die bundesweite Kampagne der Lebenshilfe und haben die Petition gezeichnet. Mit ihren Forderungen will die Lebenshilfe Verschlechterungen für Menschen mit Behinderung abwenden. "Dass in so kurzer Zeit so viele Menschen unterschrieben haben, ist ein Riesenerfolg. Denn wir wissen, dass diese sozialpolitischen Großvorhaben für viele Außenstehende sehr kompliziert sind", so Ulla Schmidt, Lebenshilfe-Bundesvorsitzende und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.


Barrierearmes Gesundheitswesen

Landesseniorenvertretung: Barrierefreie Arztpraxen für Berlin!

Vor dem Hintergrund der Berliner Senatswahlen im September 2016 fordert die Landesseniorenvertretung Berlin (LSV) mehr Anstrengungen für einen barrierefreien Zugang zu Leistungen des Gesundheitswesens. Denn: Versicherte jedweden Alters hätten laut Sozialgesetzbuch Anspruch auf die erforderlichen Leistungen zur Krankenbehandlung. Das setze einen barrierefreien Zugang zu allen individuellen, bedarfsgerechten Leistungen der Gesundheitsversorgung, Prävention, Rehabilitation und Pflege voraus. Dies sei in Berlin nicht gegeben, stellt die LSV fest.

Studie des Sozialministeriums

Lebenshilfe fordert Wahlrecht für alle Bürger

"Die Einschränkungen des Wahlrechts müssen weg. Das ist die einzige Konsequenz, die man aus den Ergebnissen der aktuellen Studie des Ministeriums ziehen kann", resümiert Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. Eine aktuelle Studie des Bundessozialministeriums geht von über 80.000 Menschen in Deutschland aus, die nicht wählen dürfen, weil sie einen rechtlichen Betreuer für alle Angelegenheiten an ihrer Seite haben. Dabei gibt es riesige Unterschiede, in Bayern sind dies bezogen auf die Bevölkerung 26-mal mehr Menschen als in Bremen. Und trotz der Vorschrift im Bundeswahlgesetz erhalten viele der Betroffenen dennoch Wahlunterlagen.


Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Verena Bentele: „Es ist Zeit für das Projekt AGG 2.0“

Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) lobt die Behindertenbeauftragte des Bundes, Verena Bentele, die Verbesserungen, die das Gesetz für die Lebenswirklichkeit der Menschen mit Behinderung gebracht habe. Gleichzeitig aber seien in der Barrierefreiheit und im Rechtsschutz weitere Anstrengungen erforderlich, die es mit einem "Projekt AGG 2.0" umzusetzen gelte, so Bentele.

Inklusives Wahlrecht

Bochumer Institut: Wahlrecht nicht per Betreuungsgesetz regeln

Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) fordert die Bundesregierung auf, die Wahlrechtsausschlüsse von knapp 85.000 Menschen mit Behinderungen in Deutschland im Bundes- und Europawahlgesetz ersatzlos abzuschaffen. "Durch die Studie zum aktiven und passiven Wahlrecht, die gerade vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht worden ist, gibt es endlich empirische Aussagen über das erschreckend hohe Ausmaß und die unterschiedliche regionale Verteilung des Ausschlusses", so die Leiterin von BODYS, Prof. Dr. Theresia Degener, die auch stellvertretende Vorsitzende des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist.